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So kann man die Wehen heraufbeschwören

von Health Weblog | 26. Dezember 2010

Ich habe insgesamt drei Schwangerschaften hinter mir. Meine erste Schwangerschaft lief alles andere als positiv und eine Entbindung, wie ich sie hatte würde ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind wünschen. Es lief auf einen Kaiserschnitt hinaus. Das wollte ich bei meiner zweiten Schwangerschaft unbedingt vermeiden, deshalb habe ich mich vorher im Internet erkundigt mit welchen Mitteln man den Wehen und der Geburt nachhelfen kann.

Ich bin auf die kuriosesten Geschichten gestoßen, von Treppensteigen bis hin zu Brennsesselbädern. Ich habe mich für eine denkbar einfache Variante entschieden: den Wehencocktail. Ich muss zugeben, ich weiß gar nicht wieso der so heißt, denn mit einem Cocktail hatte das nicht viel zu tun. Es war eigentlich ein Tee, frisch aufgekocht mit Himbeerblättern, die glücklicherweise in meinem Garten wuchsen zu der Zeit. Ich trank diesen Wehencocktail und tatsächlich, die Wehen setzten am späten Abend, etwa drei Stunden nachdem ich den Wehencocktail getrunken hatte, ein.

Das Dumme war nur, dass ich keine Möglichkeit hatte ins Krankenhaus zu kommen und auf den frühen Morgen warten musste, damit mein Vater mich fahren konnte. Was ich aus dem Internetbeitrag nicht herauslesen konnte war, dass die Wirkung des Wehencocktails nach einigen Stunden nachlässt. So kam es, dass ich im Krankenhaus an den Wehenschreiber angeschlossen wurde und die nette Schwester noch genau eine Wehe mitbekam, als die Wirkung nachließ und damit auch die Wehen. Mein Fazit, wer einen Wehentee trinkt sollte entweder gleich ins Krankenhaus fahren oder mit dem Tee warten bis die natürlichen Wehen einsetzen, um diese mit dem Getränk noch zu verstärken.

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