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Geschwollene Füße

von Health Weblog | 16. Juni 2009

Körperliche Beschwerden waren mir bisher Gott sei Dank immer erspart geblieben, bis ich letztes Jahr merkte, dass sich in meinem Körper etwas veränderte. Jeden Morgen hatte ich schon geschwollene Füße, und am Abend waren sie oftmals so dick angeschwollen, dass ich in keinen Schuh mehr passte. Als ich den Hausarzt aufsuchte, meinte der, das wäre zum Teil schon auf Durchblutungsstörungen zurück zu führen. Ich war geschockt; ich wusste zwar, dass ich als Diabetikerin hier irgendwann mit solchen Beschwerden zu rechnen hatte, doch dass es mit unter 40 Jahren schon so weit sein sollte, wollte mir nicht in den Kopf.

Ich bekam Gummistrümpfe. Ja, diese Dinger, die so hässlich aussahen, dass man freiwillig keinen Rock dazu tragen wollte. Medikamente musste ich auch nehmen; zudem empfahl mir mein Arzt, doch die Füße immer wieder mal für eine Viertelstunde hoch zu legen. Es gäbe da auch Keilkissen für ein Wasserbett, erklärte mir mein Arzt, der wusste, dass mein Mann und ich uns erst neulich ein solches Bett angeschafft hatten. Dieses Kissen sollte ich am Fußende meines Bettes platzieren und die Füße in die Hochlage bringen. Dies würde auch nachts nicht schlecht sein, sagte er, als er mir zum Abschied noch etwas Mut zusprach. Die Beschwerden würden sich bald wieder legen, meinte er, es sei ja schließlich noch nicht allzu schlimm.

Woher sollte ich nun ein solches Keilkissen bekommen? Meine Tochter sagte, schau doch mal im Internet. Gesagt, getan. Als wir das Wasserbett kauften, hatten wir das ja auch im Online Shop gemacht, weil wir dort einfach das günstigste Angebot fanden. Die Adresse des Shops war auf der Rechnung vom Wasserbett noch einmal zu finden, und dort gab es ja auch allerlei Zubehör, unter anderem auch das gesuchte Keilkissen. Glücklicherweise bekam ich dort auch gleich noch zwei passende Bezüge, sodass ich diese wechseln und waschen konnte. Eine Nackenrolle für die nun erforderlichen Stunden der Entspannung habe ich mir auch noch gleich mitbestellt; schließlich lese ich sehr gerne. Die Schmökerstunden mussten also jetzt ins Bett verlegt werden, und das wollte ich mir so angenehm, wie möglich, gestalten.

Es dauerte etwa zwei Wochen, bis die Medikamente, der veränderte Tagesablauf und das Hochlegen der Füße erste Besserungen erahnen ließen. Zumindest konnte ich auch am Abend noch Schuhe anziehen, mit denen ich aus dem Haus gehen konnte, ohne mich schämen zu müssen. Mittlerweile habe ich mir noch ein zweites Keilkissen gekauft, das ich allerdings nicht im Wasserbett benutze, sondern auf dem Sofa, wo ich beim Fernsehen mittlerweile auch die Füße hochlege und es einfach genieße.

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