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Gelbkörperschwäche
von Health Weblog | 26. März 2010
Der Gelbkörper entsteht nach dem Eisprung aus dem geplatzten Follikel und hat die Aufgabe, die Gebärmutterschleimhaut auf das Festsetzen einer Eizelle vorzubereiten. Hierzu produziert er etwa ab der 2. Hälft des Monatszyklus die Hormone Östrogen und Progesteron, auch Gelbkörperhormone genannt.
Eine Gelbkörperschwäche ist einer der häufigsten Gründe, die zur Kinderlosigkeit führen. Eine Gelbkörperschwäche wird jedoch nicht als Krankheit betrachtet, sondern ist das Resultat einer zu schwachen Follikelreifung nach dem Eisprung. Die unzureichende Bildung von Gelbkörpern wird auch Lutealinsuffizienz genannt.
Die Hauptsymptomatik der Gelbkörperschwäche ist eine Verkürzung der Zeit vom Einsprung bis zu Periode. Der Normalerweise 14-tägige Zeitraum wird in der Regel auf unter 12 Tage verkürzt. Da Embryo kann sich weniger gut in der Gebärmutterschleimhaut einnisten und die Gefahr einer Fehlgeburt erhöht sich.
Diagnostisch lässt sich ein unzureichende Menge von Gelbkörperhormonen durch eine Bluttest feststellen. Bei einem Mangel kann eine Therapie eingeleitet werden. Diese besteht aus einer Hormongabe um den Mangel der Gelbkörperhormone zu kompensieren. Üblich ist die Gabe von Kombinationspräparaten, die sowohl Östrogen als auch Progesteron und weitere Hormone enthalten. Sie unterstützen die Entwicklung der Eibläschen sowie die Funktion der Gebärmutterschleimhaut.
Da unklar ist, wie lange die Medikamentengabe notwendig ist, werden die Präparate häufig bis zur 12 Schwangerschaftswoche verschrieben.
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