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Ist Suchtgefahr erblich bedingt?

von Health Weblog | 23. Juli 2008

Bei vielen Menschen, die einer Sucht erlegen sind, sei es nun die Sucht nach Nikotin, Alkohol oder gar Drogen oder auch Tabletten kann man beobachten, dass auch innerhalb des Elternhauses Abhängigkeiten von Suchtmitteln bestanden haben: der Vater, der allabendlich seine zwei bis drei Flaschen Bier vor dem Fernseher getrunken hat, die Mutter, die gegen alles eine Tablette im Schrank vorrätig hatte oder der Großvater, der Kettenraucher gewesen ist.

Sucht ist nicht erblich. Allerdings wird Sucht vorgelebt. Ein Kind, das in einer Familie aufwächst, in welcher Süchte, gleich welcher Art, nicht bekämpft wird, sondern im Gegenteil, man dem Laster freien Lauf lässt, wird dieses Verhalten unbewusst annehmen. Als Erwachsener greift man dann schnell und ohne nachzudenken nach Suchtmitteln, um sich zu beruhigen, um eine schwere Situation zu meistern oder einfach nur, weil man es als “normal” vorgelebt bekommen hat, weil ein Bier einfach dazu gehört und rauchen irgendwann einmal schick war.

Auch in der Astrologie hat man sich bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, allerdings kann man natürlich nicht davon ausgehen, dass bestimmte Sternzeichen besonders gefährdet sind und andere eher weniger.

Eltern sollten also unbedingt darauf achten, was den eigenen Kindern vorgelebt wird und niemals ihre Vorbildfunktion außer Acht lassen.

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