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Der Mönchspfeffer als Heilmittel
von Health Weblog | 29. April 2009
Mönchspfeffer ist eine Pflanze und schon seit dem Mittelalter im Einsatz. Man nennt sie auch Keuschbaum oder Tanis. Die Pflanze kommt als Strauch vor und wird bis zu vier Meter hoch. Aufgrund der äußerlichen Erscheinung wird Mönchspfeffer oft mit Hanf verwechselt. Er hat kleine Blüten, die rosa, weiß, violett oder blau gefärbt sein können. Vor allem an feuchten Standorten und Flussufern im Mittelmeerraum und Südwestasien kommt die Pflanze oft vor. Mönchspfeffer ist vor allem durch seine Wirkung auf die Libido des Mannes bekannt geworden. In kleinen Dosen eingenommen, kann Mönchspfeffer die sexuelle Aktivität steigern, in größeren Dosen vermindert Mönchspfeffer die Libido. Aber und vor allem auch bei Frauen kommt die Pflanze in bestimmten Gebieten zum Einsatz. Bei Menstruationsstörungen kann eine Einnahme über einen langen Zeitraum sehr wirksam sein. Die rotschwarzen Früchte zügeln die Ausschüttung des follikelstimulierenden Hormons FSH. Bei Wechseljahrbeschwerden oder zur Behandlung des prämenstruellen Syndroms findet Mönchspfeffer auch heute noch Anwendung. Es gibt viele verschiedene Mittel, die Mönchspfeffer enthalten. Unter anderem wird dieser Wirkstoff auch gegen Akne, Haarausfall oder Depressionen verwendet. Wer die Tabletten aus der Apotheke eher verschmäht, kann sich Mönchpfeffer auch als Tee aufbrühen und so die positiven Wirkungen auf den Körper empfangen und eventuelle Beschwerden lindern.
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